Fakten, Fakten, Fakten

November 10, 2009 at 2:27 am (Fakten, Leben) (, , , , , , , , , , , , , , , , )

Da ja im Moment die Mauer wirklich in jedermanns Kopf zu sein scheint (Auslegung ist dem Leser überlassen), dachte ich mir ich tue mal etwas gutes und versuche diesen Wall zu knacken. Aber hier geht es jetzt nicht um 1989 oder irgendwelche Steine, oder Leute auf die geschossen wurde. Nein, hier geht es jetzt darum, dass der werte Leser bzw. die werte Leserin (das seid übrigens ihr), den Autor (also das bin Ich) etwas besser kennen lernt.

Dies wird euch (also den Lesern), über mich (dem Erzähler), durch teils schrullige, teils interessante und auch teils merkwürdige, obszöne, makabere, obskure, langweilige Fakten über den Autor (also wieder Ich) klar gemacht.

Für den Anfang sind es 10, aber im Verlaufe dieses Blogs werden es sicherlich noch mehr.

 

Viel Spaß.

 

1.) Ich rede wirklich viel, wenn der Tag lang ist, oftmals über belangloses Zeug, welches vollkommen unwichtig ist. Meistens rege ich mich über solche Dinge auch auf. Das kann nicht jeder verstehen.

 

2.) Paradoxerweise lerne ich liebend gerne neue Leute kennen, unternehme aber ungern bzw. relativ selten Dinge. Wenn man etwas mit mir machen möchte, ist es oft eine qualvolle Arbeit, mich dazu zu bewegen. Andererseits mag ich Unpünktlichkeit dann aber von den sich bemühenden Personen auch nicht. Ich mag auch keine riesigen Menschenaufläufe, es sei denn es sind gute Konzerte.

Wer mich übrigens Kennenlernen will, der kann das gerne tun. Sollte dies aber nicht spontan machen (es geht, aber ich bin kein Held was Smalltalk angeht), sondern sich vorher mit mir Verabreden. Sicherlich kann man sich einfach nur „Hallo!“ sagen, wenn man sich zufällig auf der Straße sieht, aber von meiner Seite aus, ist’s das dann meist auch schon wieder, denn

 

3.) Ich liebe Vorfreude. Ich freue mich lieber im vor hinein über etwas vollkommen irrelevantes und werde nachher ein wenig enttäuscht, als dass ich mich mich vorher nicht freue und am Ende noch mieser gelaunt von dieser Sache bin.

 

4.) Ich sammle leere Batterien (mehr unbewusst als bewusst). In meinem Schrank liegt eine Tüte, voll mit leeren Batterien. Sicherlich passiert irgendwann einmal irgendwie, irgendetwas total beschissenes und ich werde bereuen zwei Schaufeln voll dieser leeren Killerkapseln im Schrank zu haben, aber was soll’s, jeder hat so seinen Tick. (Im Moment hab ich auch solche Akkus, was wiederum den Verbrauch von Batterien drastisch minimiert hat.)

 

5.) Ich kann mir meine Freunde, Familie (abgesehen von denen die schon im entsprechenden Alter sind), selbst meine Lehrer (die jüngeren), nicht mit 70 – 80 Jahren vorstellen. Also als Rentner, Greise, oder alte Säcke. Ich kann mir auch nicht vorstellen, was diese Personen in diesem Alter machen bzw. wo sie dann sind und in welchen Verhältnissen sie leben. Das liegt eventuell daran, dass ich einmal einen dieser verflucht realistischen Träume hatte, in denen ich von einem Auto überfahren wurde. Seitdem glaube ich, dass ich tatsächlich irgendwann einmal von einem ins Jenseits befördert werde. Ich interessiere mich also irgendwie nicht dafür, wie andere aussehen werden, wenn ich es eventuell eh nicht mehr miterlebe.

 

6.) Ich hatte nie ein Tamagotchi und habe später auch beschlossen, dass es besser so war. Nachdem ich in Videospielen, in denen man irgendwelche Wesen groß ziehen muss, versagt habe oder in Rollenspielen ständig pleite bin (wie im richtigen Leben, nur dass ich in RPGs schon ständig alles verkauft habe und sich trotzdem nichts ändert), denke ich, war es das beste, nicht die Verantwortung für ein kleines digitales Lebewesen zu übernehmen.

 

7.) Auch Pflanzen überleben bei mir – ähnlich einem Tamagotchi – sicherlich nicht länger als 4 Tage. Deshalb habe ich von meiner Schwester einmal eine Plüschblume geschenkt bekommen, die ich wirklich sehr gern habe, da sie ständig lächelt. Ansonsten mag ich aber Kakteen irgendwie am liebsten. Wahrscheinlich weil Kakteen bewiesen haben, dass sie in meinem Lebensraum am längsten klarkommen.

 

8.) Ich trinke gerne Snapple unter anderem, weil ich die Sprüche auf der Deckelinnenseite genial finde (leider schon zu oft die Gleichen gehabt). Auf Flügen trinke ich gern den Apfelsaft, Tomatensaft finde ich ekelhaft und ich versteh auch nicht, was daran auf Flügen besonders ist. Maltäsisches Bier, namens Cisk, fand ich übrigens bisher auch verdammt gut.

 

9.) Aufräumen in meinem Zimmer ist wie Socken in der Waschmaschine waschen: Es besteht das Risiko, dass etwas verloren geht, was man plötzlich wirklich dringend braucht.

 

10.) Ich kenne eigentlich kein vernünftiges Kartenspiel (Mau-Mau zähle ich jetzt mal nicht als vernünftig), obwohl mir Freunde einmal versucht haben ’17 und 4′ aka Blackjack beizubringen und mir in Paris von einem anderen Freund Skat beigebracht wurde. Beide Spiele beherrsche ich ungefähr so gut, wie ein ausgewachsener Elefant, der Einrad fahren soll…

 

 

Das waren die ersten 10 Fakten über mich und mein Leben. Sobald ich wieder ein paar neue, interessante Dinge habe, gibt es eventuell eine Fortsetzung.

 

vsan

1 Kommentar

  1. Susi Schlinger said,

    Ich will nur mal Grüß dich sagen. Bin jetzt schon das zweite mal über deinen Blog gestoßen.

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