Mucc – Review zur neuen Single [AGEHA]

August 29, 2008 at 11:36 pm (Music) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Hollerö erst einmal.

Heute geht’s um die erst seit 27.08.2008 erhältliche Scheibe „AGEHA“ von Mucc, über die ich ja bereits früher schon einige Male berichtet habe.

Die Single ist in einer regular press und einer limited press erhältlich.

Was wiederum zur Folge hat, das wir zwei unterschiedliche B-Seiten zu hören bekommen, desweiteren enthält die limitierte Auflage eine DVD – Allerdings konnte ich noch keinen Blick auf die selbige werfen.

Heute geht es erst einmal nur um die Songs, die da wären:

regular press:

  • 01. Ageha
  • 02. concrete 082

limited press:

  • 01. Ageha
  • 02. aoi mori

Auf „AGEHA“ möchte ich im weiteren Verlauf nicht weiter eingehen, das tat ich schon zu genüge, als das PV erschienen ist. Heute soll es erst einmal nur um die B-Seiten gehen.

Wer noch einmal wissen möchte, was ich damals über die A-Seite geschrieben habe, möge bitte hier klicken: Universal Music Japan – Mucc/AGEHA

Fangen wir also mit dem Song an, der sich auf der regular press befindet:

concrete 082

Beim ersten Mal hören fällt einem direkt auf, wie locker der Song daher kommt. Im Gegensatz zur A-Seite wirkt er hoffnungsvoller, unbeschwerter und einfach nur nach guter Laune.

Yukke’s Bass klingt von Anfang an durch und der gesamte Song kommt mir vor wie bei einer kleinen Session in der sie einfach mal alle angefangen haben zu spielen, was ihnen grade in den Sinn kommt.

Tatsurou singt locker daher, ein wenig mehr sprechend als singend, nichtsdestotrotz immer noch melodisch, bis kurz vor dem ersten Refrain dann Miya’s Background Vocals beginnen (man kann ein wenig heraushören, wie er lisbelt habe ich das Gefühl).

Der Song ist alles in allem eine seichte, aber irgendwie auch nicht mehr loslassende Popnummer die viel Spass macht und bei mir zum Ohrwurm wurde. Und das auch aufgrund des Mundharmonika-Parts, welcher sehr stylisch ist. Aber auch SatoChi kommt nicht zu kurz. Wie gesagt, auf mich wirkt es wie eine kleine Session-Nummer, die einfach ihren Weg auf die Single gefunden hat.

Alles in allem scheint der Song vor Beginn des letzten Refrains ein wneig an Fahrt zu verlieren und sich irgendwie in einer Schleife zu befinden, ich empfinde es ein wenig als zu störend. Pardon Mucc, aber ein wenig kürzer und er wäre absolut perfekt gewesen.

( Songlänge: ~6 Min. // Punkte: 8/10)

aoi mori (dt.: blauer Wald)

Aoi mori fängt direkt mit sanften arabischen Klängen an und geht dann nach wenigen Sekunden mit einem PENG! in eine solide Rocknummer über! Ich bin begeistert von dem Song, der wie schon die A-Seite zu überzeugen weiß. Das Häppchen auf der limited press ist aus einem Guss gemacht und überzeugt mit den Gitarrenriffs und Tatsurous Gesang. Der in den Strophen leise Gesang, entpuppt sich im Refrain als grandios und hoffnungsvoll und geht mit Miya’s klagendem Schrei einher, welcher gut platziert ist.

Aber eben weil es eine solide Rocknummer ist, die nicht sonderlich überraschen kann (abgesehen von dem Part in dem Tatsurou wohl mit voller Kraft singt), muss es eben auch Punkte abzug geben.

Alles in allem gleicht dieser Song aber mehr der A-Seite, wobei ja noch eine DVD beigelegt ist, die wiederum die Käufer einer limited press vertrösten wird.

(Songlänge: ~5 Min. // Punkte: 8/10)

Beide Songs passen wunderbar zu Mucc und machen Hunger auf mehr. Die nächste Single erscheint zwar erst im Februar, aber ich bin gespannt in welche Richtung ihr neues Album (März 2009) dann gehen wird.

Nach Ageha und den B-Seiten der Single freue ich mich auf jeden Fall schon riesig darauf!

vsan

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