Dream long and prosper

März 4, 2011 at 11:12 nachmittags (Gestammel, Leben) (, , , )

Ich mache mir ein Kreuz auf der To-Do-Liste, hauptsache es kommen zwei neue Punkte, für jedes abgeschlossene bzw. begonnene Kapitel in meinem Leben hinzu.

Die Leute haben recht, wenn sie sagen, ich wäre ein Träumer. Ich bin lieber ein Träumer anstatt reich zu werden. Ich verschenke mein Geld lieber in Form von zu viel Alkohol an Freunde und Verwandte, anstatt mein Leben davon zu bezahlen.

Letztendlich will ich nur eines: Man soll mich leben lassen. Ich mach mir nichts daraus, wenn Leute von meinen Ideen und Auswüchsen nicht begeistert sind, wenn sie mit ihrem Gedankenpessismus Wurzeln in meiner Unsicherheit schlagen wollen. Natürlich weiß ich selbst, dass ich nicht von dem, was ich will, leben kann. Noch viel weniger aber könnte ich leben, wenn ich das tue, was ich nicht will.

Das Tolle am Träumen ist, dass es so realistisch wie unrealistisch sein kann. Ich könnte mich in Zukunft als typischen Hartz-IV-Empfänger sehen, aber genauso gut könnte mein lückenhafter Plan voller traumhafter Ziele so enden, wie ich es vielleicht selbst nicht für möglich gehalten habe.

Womit wir schon beim nächsten Punkt sind, oder eigentlich erst beim ersten, weil Punkt 1 eigentlich eher der letzte Punkt ist. Ich habe keinen Plan. Zumindest keinen richtigen.

Das komplette letzte Jahr nach dem Abitur setzte sich aus Puzzleteilen zusammen, die notdürftig, da unpassend platziert, in einander gedrückt werden, obwohl sie so nicht zusammen passen und am Ende doch irgendwie ein Bild ergeben, welches dem auf dem Ravensburgkarton zumindest ein wenig ähnelt.

Während ich die ersten paar Monate einfach nur wie ein Stück Brot rumlag und wahrscheinlich schon vor Langeweile zu schimmeln begonnen habe (sofern man mich nicht andauernd gewendet hätte, ha!), änderte sich das schlagartig, als ich Krawattenbinden und Bügeln (ich konnte tatsächlich beides zuvor nicht..) lernen musste. Jetzt arbeite ich in einem Kino. Und man kann sagen was man will, aber nach der Videothek, ist das bestimmt der zweitcoolste Job, den es gibt (mal von Kindheitsträumen, wie Astronaut, Feuerwehrmann oder Spion abgesehen).

image

Ich denke, wäre dieses Puzzlestück nicht genau in diesem Moment an dieser Stelle aufgetaucht, um es mit einem Hammer mit dem Rest zusammenzufügen, ich wäre in ein Loch gefallen, in dem ‘Zombie’ noch der beste Begriff wäre, um mein Aussehen zu beschreiben.

Auf der anderen Seite war dieses Stück im Puzzle so passend, dass ich beinahe nicht mehr weiter gewollt, den Hammer beiseite gelegt und das Bild auf normale Art einfach fertig gepuzzlet hätte. Die Atmosphäre in der wir arbeiten ist so unglaublich nett, ich könnte jeden Tag aufs Neue vor Freude platzen, wenn ich Kinotickets vor einem FSK18-Film kontrollieren darf. Es macht einfach unglaublich Spaß, denn jeder weiß, mit wem man wo und wie ein Späßchen machen kann.

Und ich hatte über die Monate nach dem Abitur vollkommen vergessen wie sich diese Art Zusammengehörigkeit anfühlt. (Natürlich hab ich in der Zeit vor dem Kino was mit Freunden unternommen und ich werde diese Parties niemals missen, aber der Schleier der Arbeitslosigkeit und des Nichtstuns hängen eher depressiv über dieser Zeit). So sehr, dass ich beinahe nicht mehr wollte, dass es aufhört. So sehr, dass ich beinahe vergessen hätte, dass ich da diesen Traum habe, den ich schon mehr als einmal geträumt habe.

Und so sehr, dass ich diesen Traum beinahe aufgegeben hätte, nur um wenigstens im Jetzt weiterhin Spaß zu haben, aus Angst, dass das Später nie wieder so wird und sich einfach alles so sehr verändert. Das Puzzle wäre zwar fertig und hübsch. Und doch wäre es ein Puzzle, wie es bei zigmillionen Menschen daheim steht und völlig wertlos ist, weil das Motiv einfach schrecklich normal ist und nichts eigenes hat. Weil man einfach aufgehört hat die einzelnen Teile, wenn nötig mit dem Hammer, zusammenzupressen und sein eigenes Bild jenseits der Vorlage zu schaffen.

Als ich dann neulich aufgewacht bin und im Postfach die Zusage für dieses neue Kapitel, das neue Teil im Puzzle, hatte, wusste ich erst nicht wie ich darauf reagieren sollte. Während eine Freundin am Telefon abging, als wäre es ihre Zusage, hatte ich keinen Peil wie sehr mich diese Nachricht freuen sollte.

Einerseits wollte ich nichts lieber als endlich von hier weg, wenn auch nur für ein Jahr. Endlich mehr sehen als nur die gleichen Straßen, Laternen, Bäume und Landschaften. Endlich andere Luft atmen, Dinge sehen, fühlen und eine andere Kultur erleben. Andererseits war da dieses Kino, in dem ich mich wohl fühlte, auch wenn ich keine Freizeit mehr hatte (oder nur sporadisch und dann war ich eh betrunken).

Ich wusste tatsächlich im ersten Moment nicht, was ich denken soll. Auch wenn meine Finger schon beinahe von selbst die Bestätigungsmail an die Organisation tippten, abschickten und somit eigentlich alles “so gut wie” unter Dach und Fach war (fehlen halt nur noch die Überweisungen und so), dachte eine kleine (Ich gehe davon aus, dass sie vollkommen allein in ihrem Denken war und alle anderen das Gegenteil dachten) Hirnzelle in meinem Kopf irgendwie: “Du hinterlässt da aber doch schon einiges.”

(to be continued…)

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Ein Shortcut-Gute Nacht Musik (am frühen Mittag)-Crossover!

Oktober 16, 2010 at 12:35 nachmittags (Gute Nacht Musik, Music, Shortcuts) (, , , , , , , , , , , , )

Nur schnell ganz kurz: Mucc


 

Denkt sich jeder seinen Teil dazu und fertig.

Mir gefällt es. Also das komplette Album.

Wohl eine der wenigen Bands (zumindest von denen, die mir bekannt sind), welche eine beinahe 180°-Verrenkung plus Spagat und Kopfstand während eines Drahtseilaktes (metaphorisch gesprochen…) vollziehen können und trotzdem noch richtig gut dabei klingen.

 

vsan

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You can’t find gold down in Mexiko

August 6, 2010 at 6:05 nachmittags (Music) (, , , , )

Ich muss zugeben, ich hatte noch nie etwas von ihnen gehört. Zumindest nicht bis heute.

Jetzt ist ‘Mexiko‘ von This Is The Arrival raus und das Video dazu ist echt verdammt gut. Ich hab plötzlich irgendwie Lust nach Mittelamerika zu jetten und dort ein wenig zu chillen.

Wäre zumindest cooler als bei dem Dreckswetter hier rum zu gammeln.

	(Link zum Video)

Am 20. August kommt dann auch das Album. Wird sicherlich mehr als toll, wenn die Single schon so gut ist.

Falls ihr mehr von This is The Arrival sehen/hören/lesen wollt, einfach hier, hier, oder hier schauen.

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Kassettendepp

August 6, 2010 at 10:30 vormittags (Gestammel, Leben, Music, Random shit) (, , , , , , )

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Review für das neuste Acid Android Album stehen, allerdings habe ich da ein kleines Problemchen. Naja, Problemchen ist auch leicht übertrieben, aber es reicht wahrscheinlich um mal wieder einen neuen Eintrag zu schreiben.

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Gute Nacht Musik

Juli 18, 2010 at 3:09 vormittags (Gute Nacht Musik, Music) (, , , , , )

Ich bin müde und hab keine Lust zu erklären, wieso der Eintrag jetzt so lang hat auf sich warten lassen. Sagen wir einfach, ich hatte nichts zu sagen und besseres zu tun.

Aber jetzt bin ich ja wieder da, um in einer kleinen “neuen” Rubrik für Freude zu sorgen!

Hierbei stehen Musikvideos im Vordergrund, die eventuell schon länger bekannt sind, oder aber gerade frisch über den Äther flimmern, mir aber des Nachts vor die Linse kamen und mir einen Blogeintrag wert sind. Den Anfang machen direkt zwei alte Bekannte, die eigentlich in der gleichen Band spielen.

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Baustelle.

Mai 7, 2010 at 2:41 nachmittags (Blog, Update) (, , , )

Hier entsteht in Kürze/Länge neuer Inhalt.

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Kurzblog

Februar 20, 2010 at 1:57 vormittags (Gestammel, Music, Uncategorized) (, , , , , )

Nächste Woche geht die Fahrt auf’s Abi zu und was mach ich?

Richtig.

Der Vergangenheit hinterher trauern.

Gute Nacht

vsan

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Die Karten bitte.

Februar 16, 2010 at 4:11 nachmittags (Kino) (, , , , , , , , , , , , )

Heutzutage noch ins Kino zu gehen ist oftmals schwer. Die Preise für Eintrittskarten steigen allmählich, nicht zuletzt dank des wiederentdeckten 3D-Films, der die Zuschauer wieder an die Kinokassen locken soll. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ab 18

Januar 25, 2010 at 8:03 nachmittags (Blog, Internet) (, , , , , )

Dieser Blog wird  absofort nur noch für Personen ab dem 18. Lebensjahr zugänglich sein.  Das geschieht vorrangig um dem neuen Ansatz der Internetz-Zensur entgegenzuwirken. Der AK Zensur hat dazu bereits Stellung bezogen und alle Blogger (bspw. fefe, oder nerdcore) sind jetzt wieder am rotieren.

Früher war anscheinend wirklich alles besser…

vsan

PS: Bin am überlegen, ob ich nicht alternativ alle Blogbeiträge ab 0 Jahren zugänglich mache, nur um jeden wissen zu lassen, wie bescheuert manche Menschen Politiker doch sind und was für bekloppte Ideen diese verfolgen.

Hier wäre dann sicherlich alles erst ab 0 Uhr einsehbar, aber nun ja… welcher 12-jährige lag damals nicht schon mit der Taschenlampe unter der Bettdecke und hat heimlich gelesen… Das wären jetzt halt Jugendliche die nachts heimlich mit dem Laptop unter der Bettdecke im Netz surfen.

Da fällt mir spontan noch ein Zitat, welches ich vor langem bei German-Bash.org gelesen habe, ein:

<das_petschge> irgendwo im Internet ist immer nach 21 Uhr


PPS: Kommentare zu diesem Beitrag werden natürlich zeitnah freigeschalten und noch einmal Korrektur gelesen.

PPPS: Sollte jemand Kommentieren, bitte ich um eine eMail mit der Kopie des Personalausweises an meine angegebene Adresse. Danke.

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Jahresrückblick 2009

Januar 1, 2010 at 8:30 nachmittags (allgemein, Fakten) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

19. Februar – Bolle – Hund in der Soap GZSZ

20. Februar – Socks – Katze von Bill Clinton

3. Juni – David Carradine – US-amerikanischer Schauspieler

25. Juni – Michael Jackson – US-amerikanischer Musiker

4. August – Benson – zeitweilig größter Karpfen Großbritanniens

14. September – Patrick Swayze – US-amerikanischer Schauspieler

7. November – Takuya Kondo – beliebtes Staff-Mitglied bei Danger Crue

10. November – Robert Enke – deutscher Fußballtorhüter

20. Dezember – Brittany Murphy – US-amerikanische Schauspielerin

24. Dezember – Masahiko Shimura – Leadsänger von Fujifabric

26. Dezember – Yves Rocher – Kosmetik-Unternehmer

uvm.

Fazit:

Komisches Jahr…

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